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backup.loungelab 2000
Im zweiten Jahr des Bestehens des backup_festival. neue medien im film übernahm ich die Organisation des loungelab. Das loungelab fand in jenem Jahr 2000 zum ersten Mal statt und sollte eine Medienkunstausstellung werden, die den Fokus des Festivals auf neue Medien weiter schärfte und sich den Arbeiten verschrieb, die nicht auf der Leinwand präsentiert werden konnten. Aus hauptsächlich organisatorischen und finanziellen Gründen beschränkte sich die Kuration für die Ausstellung auf Arbeiten aus der Bauhaus-Universität Weimar und wurde nicht, wie der Filmwettbewerb, international ausgeschrieben. Das Festival fand an zwei Orten im Zentrum Weimars statt. Der Filmwettbewerb lief im Jugend-und Kulturzentrum Weimar, dem Mon Ami, während der größte Teil des Rahmenprogramms in leerstehenden Büroräumen der Hauptpost unterkam. Ausgewählt wurden 8 Installationen und 7 interaktive Anwendungen, von denen hier einige im Bild zu sehen sind. | ||||||
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backup.loungelab 2001
Auch im darauffolgendem Jahr 2001 kuratierte ich die Ausstellung. Nun zurück im ausgebauten Domizil des Festivals, dem E-Werk Weimar. Im ehemaligen Straßenbahndepot der Stadt Weimar findet seitdem jährlich das backup.loungelabstatt. Die finanzielle Lage des Festivals hatte sich verbessert, so daß wir in der Lage waren, Künstler von außerhalb einzuladen und auch solche Arbeiten zu zeigen, die mit zunehmendem Bekanntheitsgrad des Festivals für den Leinwandwettbewerb eingereicht wurden, ihre angemessene Präsentation jedoch in der Ausstellung fanden. | |||||||
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Im Vorfeld gingen wir verschiedene Kooperationen ein. So wurden die Ergebnisse zweier Kurse an der Fakultät Medien im loungelab gezeigt. Im Projekt Powerful Alternatives von Prof. Dr. Jill Scott und Meisterschülerin Kirsten Johannsen entstanden 5 Installationen, die ausgehend vom Thema der Energie wissenschaftliche und künstlerische Metaphern miteinander verknüpften. Der Fachkurs blau. farbe | form | raum von Dipl. Medienpädagogin Nicole Heidke widmete sich mit Mitteln des Multimedia-Authoring der assoziativen Erkundung unserer damaligen Festivalfarbe Blau. Im Vorfeld des Festivals fand ein Workshop der VJ-Gruppe visomat inc. aus Berlin mit 20 Studierenden von 7 deutschen Hochschulen statt. Die Ergebnisse dieses Workshops wurden an 2 Abenden im loungelab präsentiert. Die Künstlergruppe [strictlypublic] interveniert mit Kurzfilmen auf den Videotafeln urbaner Transiträume. Diesem Konzept Rechnung tragend liefen die insgesamt 19 Clips der Gruppe nicht nur im loungelab, sondern in Kooperation mit der DSM Außenwerbung GmbH Leipzig und unter Zusatz unseres Festivaltrailers auch auf der Videotafel auf dem Bahnhofsvorplatz in Leipzig. Das loungelab eröffnete mit dem Konzert sample & hold von Andreas Krach und Johannes Sienknecht, die gemeinsam mit Freunden auch an den folgenden Abende das loungelab bespielten. Die Webcastband ping.fm gab ein 32-kbit Stream-Konzert auf großer Leinwand. Es wurden 11 Installationen und 13 virtuelle Anwendungen und multimediale Erzählungen auf 2 Rechners verteilt, sowie eine 64m lange Serie von analogen Photographien gezeigt. Es folgen Bilder der Ausstellung... | |||||||
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backup.loungelab 2002
Im Jahr 2002 gab ich die Organisation der backup.loungelab an ein Kuratorenteam weiter und stand ihnen beratend zur Seite. In diesem Jahr fand erstmalig für die Ausstellung eine internationale Ausschreibung statt, die eine einwöchige, gemeinsame Arbeitsphase aller Künstler im Ausstellungsraum unter dem Thema Von open source zu open artvorsah, womit das lab im Namen der Ausstellung fokussiert wurde. 7 Tage lang erarbeiteten 10 Künstler bzw. Künstlergruppen die Ausstellung in einem gemeinsamen Prozeß, unter Austausch ihrer Fähigkeiten und mitgebrachten Arbeiten und Materialien. Leider konnte dieses internationale Niveau aus finanziellen Gründen nur bis 2003 gehalten werden, so daß sich das Konzept heute wieder an der Bauhaus-Universität orientiert und das loungelab eine Präsentationsplattform Weimarer Künstler ist. | |||||||
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